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Integratives Radioprojekt im Montessori-Kinderhort Würzburg

Ein Radiobeitrag zum Thema "Träumen"



Vor Beginn der Straßenumfrage bereiten die Teams ihre Aufnahmegeräte vor. ©Parabol
vier Kinder beim Schneiden ihrer Straßenumfrage ©ParabolAufnahme der Comedy ©Parabol
ein Mädchen interviewt die Psychologin ©ParabolPremiere des Radiobeitrags vor dem Elternabend ©Parabol

Zeitraum:

11.-19.04.2005

Ort:

Montessori-Kinderhort Würzburg

Ansprechpartner:

Oliver Lieb, Danilo Dietsch

Links:


Acht Kinder des integrativen Montessori-Kinderhorts Würzburg beschäftigten sich an sieben Projekttagen im April 2005 mit der Erstellung eines Radiobeitrags. Die fünf Mädchen und drei Jungen waren im Alter von 11 bis 12 Jahren, davon zwei mit Downsyndrom.

Aus den insgesamt 22(!) gesammelten Themenvorschlägen entschieden sie sich schließlich für das Thema "Träumen".
Von Passanten wollten sie wissen, ob sie glauben, dass Träume eine Bedeutung haben und was ihr schlimmster Alptraum war.

Unerwartet schwierig gestaltete sich dann die Suche nach einem Interviewpartner. Die Gruppe war schnell zu dem Schluss gekommen, dass ein Psychologe wohl interessante Auskünfte geben könnte, doch es war über zwei Tage lang nicht möglich, in diesem Bereich jemanden telefonisch zu erreichen, der sich dann auch zutraute, sich zu diesem Thema zu äußern. Dies erforderte ein Umstellen des Ablaufs: Die Produktion einer kleinen Comedy wurde vorgezogen.
So waren am Ende der ersten Woche zwei Umfragen und ein Minihörspiel aufgenommen und geschnitten.

Die erlösende Interviewzusage kam am Freitag. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Psychologie II der Universität Würzburg erklärte sich bereit, am Montag die Fragen der Kinder zu beantworten.
So fuhr die Gruppe am vorletzten Projekttag als erstes zur Universität und führte das Interview. Danach wurden auch diese Aufnahmen geschnitten.
Parallel dazu überlegte sich ein Teil der Gruppe den Aufbau des Beitrags und die Moderation.
Am letzten Tag des Projekts musste die Moderation fertig aufgeschrieben und eingesprochen werden. In einem letzten Schritt wurde die Moderation geschnitten und anschließend mit den übrigen Teilen zum fertigen Beitrag montiert.

Obwohl es im Verlauf des Projekts und besonders am Ende manchmal auch anstrengende Phasen gab, waren schließlich doch alle glücklich und stolz auf ihren gelungenen Radiobeitrag. Auch die beiden Downsyndrom-Kinder waren gut integriert und konnten sich in den unterschiedlichen Projektphasen sowohl mit dem Aufnahmegerät als auch am Computer gut einbringen.

Die feierliche Premiere fand eine Woche später im Vorfeld eines Elternabends statt. Die Schüler/innen stellten zuerst den Ablauf ihres Projekts vor und präsentierten dann stolz ihren Beitrag. Anschließend zeigten sie ihren Eltern die Funktion des Audio-Schnittprogramms am PC.


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