Medienzentrum Parabol e.V.
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Online-Spiel "Tatort Nürnberg"

Es wird was passieren... Du wirst gebraucht!



Die “Tatort-Nürnberg“ -Lupe ©Parabol
Christkinddouble ©ParabolVerhaftung des Christkindentführers ©Parabol

Zeitraum:

19. bis 23. Januar 2004

Ort:

Nürnberg

Ansprechpartner:

Danilo Dietsch

Links:

in Kooperation mit:

Fond Soziokultur, Medienfachberatung Mittelfranken, Jugendamt Nürnberg, Medienpädagogisches Netz

In mehreren Kooperationen und mit freundlicher Unterstützung des damaligen Nürnberger Christkindes und dem Radio N1-Moderator Daniel Schorsch Wagner, fand im Januar 2004 nach aufwendiger Planung das Online-Spiel "Tatort Nürnberg" statt.

Hauptziel war die kompetente Nutzung Neuer Medien zu fördern, und thematisch einen kulturellen und gesellschaftlichen Bezug herzustellen, ohne das Gefühl bei den Jugendlichen zu vermitteln, es handele sich um eine rein pädagogische Initiierung.
Eine weitere Hintergrundidee war die Präsentation und Einbindung des damaligen virtuellen Jugendhauses Youngpoint.de. Die Jugendlichen sollten dort eigenverantwortlich ihre Ergebnisse präsentieren.


Angefangen hat für die Jugendlichen alles mit einem Brief der Stadt Nürnberg, die um Mithilfe bittet, das entführte Christkind wiederzufinden. Sie sollten in die Rollen kleiner Kommissare schlüpfen und durch Teamwork das Versteck der Entführer ausfindig machen und den Täter ermitteln. Die Spieler standen während der ganzen Woche mit der Spielleitung, die die Aufgaben vergab - getarnt als Stadtdetektei - in Kontakt. Über die Befragung eines Zeugen erfuhren die Detektive den Entführungsort, den sie für ihre weitere Recherche aufsuchen mussten. Mit Hilfe der Zeugenaussage konnten die Jugendlichen ein Täterprofil zeichnen. Außerdem war als Zusatzaufgabe während der gesamten Spielwoche eine Web-Cam eingerichtet, auf der es eine Telefonzelle zu beobachten galt. Die Spielgruppen suchten diese auf, um weitere Nachforschungen anzustellen. Als nächstes sollte mittels eines Bildbearbeitungsprogramms ein Christkinddouble erstellt werden. Über ein zugeschicktes Erpresservideo recherchierten die Hobby-Kommissare bei der Stadtverwaltung Nürnberg, in dem Funkhaus und bei einem fiktiven NN-Archiv und erhielten somit Hinweise über den Aufenthaltsort des Christkindes. Hatten die Online-Detektive den Fall gelöst wurde eine fiktive Fahndung eingeleitet.


Zu Ende ging das Projekt mit einer Abschlussveranstaltung, die eine Woche später im Filmhauskino Nürnberg stattfand, und bei der die Spielergebnisse präsentiert wurden. Da alle Spielgruppen den Fall lösen konnten, bekam jede Gruppe einen Preis.

Das Medienzentrum PARABOL erhielt für das Projekt "Tatort Nürnberg" den dritten Preis des vom Fond Soziokultur zum zweiten mal vergebenen Innovationspreises. Die Ausschreibung hatte sich diesmal an Projekte, die sich auf innovative Weise der kreativen Produktion, Präsentation und Vermittlung Neuer Medien widmen, gerichtet. Aus ganz Deutschland waren 16 Projekte nominiert.
Die Jury zeigte sich sehr beeindruckt davon, wie in den nominierten Projekten erfolgreich das Potenzial der Neuen Medien auch für neue soziokulturelle Angebots- und Aktionsformen nutzbar gemacht worden ist.


Alle Spielergebnisse, sowie Pressemitteilungen und detailierte Informationen über "Tatort Nürnberg" findet man auf der offiziellen Projekt-Site, www.tatort-nuernberg.de


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