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Videoprojekt im Förderzentrum der Lebenshilfe Nürnberg

Kurzfilm "Abseits"



Auf dem Sportplatz: Junge mit Kopfhörer und Mädchen mit Filmklappe, im Hintergrund die Akteure ©Parabol
Dreharbeiten im Umkleideraum: Alle sitzen auf der Bank und warten, bis die Kamera eingerichtet ist. ©ParabolZwei Jungs hinter der Kamera. Einer hat Kopfhörer auf und hält die Tonangel. ©Parabol
Das Kamerateam beim Filmen im KLassenzimmer. ©ParabolDrei Jungs vor der Leinwand moderieren mit dem Mikrofon in der Hand ihren Film an. ©Parabol

Zeitraum:

06. - 10.06.2005

Ort:

Privates Förderzentrum der Lebenshilfe Nürnberg

Ansprechpartner:

Oliver Lieb, Klas Thurn

Links:


In der Förderschule mit Tagesstätte der Lebenshilfe Nürnberg drehten elf 15- bis 16-jährige Jugendliche mit geistiger Behinderung eine Woche lang an dem Kurzfilm „Abseits“, in dem es erst in zweiter Linie um Fußball geht:
Denis ist mit seiner Familie neu in die Stadt gezogen. In der Schule findet er keinen Anschluss - als "der Neue" wird er abgelehnt, sogar verprügelt. Doch Denis ist begeisterter Fußballer und kommt dadurch im Sportunterricht mit einem Mitschüler ins Gespräch. Langsam akzeptieren ihn auch die Anderen und am Ende fahren sie sogar alle zusammen zu einem Spiel nach München.

Die gemeinsam erarbeitete Geschichte baut auf den konkreten Erfahrungen eines Schülers auf, der vor zwei Jahren neu in die Klasse kam und nach anfänglichen Problemen - verbunden mit Frustration und Aggression - zunächst einen Freund gefunden hat und inzwischen voll im Klassenverband integriert ist. Aber auch die übrigen Jugendlichen konnten sich mit ihren Erfahrungen von Ausgrenzung einerseits und Freundschaft andererseits in der Handlung gut wiederfinden.

Neben der Story und der schauspielerischen Leistung haben die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung natürlich auch alle Aufgaben hinter der Kamera übernommen. Gespannt und mit großer Aufmerksamkeit verfolgten auch diejenigen, die gerade nicht dran waren, den Fortgang der Dreharbeiten. Trotz einer großen Spannbreite im kognitiven Niveau der Schülerinnen und Schüler konnten alle gemäß ihren Fähigkeiten im Projekt integriert werden.

Im Rahmen des Sommerfestes der Lebenshilfe am 2. Juli 2005 wurde der ca. 11-minütige Streifen in zwei Aufführungen feierlich präsentiert. Die Jugendlichen, die ihren Film selbst anmoderierten, wiesen aus eigenem Antrieb stolz ausdrücklich darauf hin, dass sie bei diesem Film alles selbst gemacht haben.


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