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Videoprojekt im Berufsbildungswerk Nürnberg für Hör- und Sprachgeschädigte (BBW)

Kurzfilm "Der Blender"



drei Jugendliche bedienen die Kamera, führen die Mikrofon-Angel und kontrollieren den Ton ©Parabol
Die Kamerafrau richtet die Kamera auf dem Stativ ein, um den VW-Käfer des Hauptdarstellers zu filmen. ©ParabolSzene mit Denis und seiner Mutter in der Küche, im Hintergrund das Filmteam ©Parabol
vier Jugendliche hinter der Kamera geben Regieanweisungen ©ParabolEine Gebärdendolmetscherin auf einem Podest übersetzt dem Publikum die Ansprachen bei der Premiere. ©Parabol

Zeitraum:

28.02. - 04.03.2005

Ort:

Berufsbildungswerk Nürnberg für Hör- und Sprachgeschädigte (BBW)

Ansprechpartner:

Oliver Lieb, Ruth Olschinski

Links:


Eine Gruppe von neun Auszubildenden des Berufsbildungswerks für Hör- und Sprachgeschädigte (BBW) produzierte zwischen Januar und Juni 2005 den Kurzfilm "Der Blender". Damit der Film sowohl für hörende als auch gehörlose Zuschauer verständlich ist, wurde durchgehend in Laut- und Gebärdensprache gedreht. Stellen, die trotzdem schwer verständlich blieben, wurden untertitelt.

In dem knapp 10-minütigen Streifen geht es um einen Jugendlichen, der sich cool und spendabel gibt und dabei denkt, dass ihn seine Freunde nur mögen, wenn er Geld hat. Als ihm dann wegen eines Streits mit seinen Eltern der Geldhahn zugedreht wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er zieht sich zurück und versucht, mit einem Putzjob wieder an Geld zu kommen. Erst als ihn seine Freunde dabei zufällig überraschen, klärt sich die Situation.

Die 17- bis 19-Jährigen entschieden sich ganz bewusst für eine Handlung, die von Dialogen getragen wird, da ihnen Kommunikation wichtig war. Sie beschlossen deshalb, die Sprechtexte mit Gebärdensprache zu begleiten. Dies war aber gar nicht so einfach: Die Syntax von Gebärdensprache und Lautsprache unterscheiden sich, sodass es viel Konzentration erfordert, zu gebärden und gleichzeitig sinnvolle Sätze zu bilden. Außerdem beherrschte nur ein Teil der Jugendlichen die Gebärdensprache. Teilnehmer/innen mit einer Sprachbehinderung oder einer weniger stark ausgeprägte Hörbehinderung mussten die Gebärden zu ihren Sätzen vor dem Dreh erst einüben.

Da die Jugendlichen alle im Internat des BBW untergebracht waren und am Wochenende nach Hause fuhren, blieben für die Treffen nur Termine nach Feierabend und teilweise bis in die späten Abendstunden. Trotz der damit verbundenen Anstrengungen waren alle hochmotiviert und bis zum Ende dabei.

Stolz präsentierten die Jugendlichen das Produkt eines halben Jahres Arbeit am 22. Juni 2005 in der Aula des BBW ihren Kollegen, dem Betreuungspersonal und der Presse. Auch am Tag der offenen Tür am darauffolgenden Wochenende wurde der Kurzfilm noch mehrmals gezeigt.



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