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Sonderpreise



alle Preisträger auf der Bühne ©Parabol
Alle Preisträger 2008


  • Dokumentarfilmpreis: Die Medienwerkstatt Franken e.V. stiftete einen Preis für den besten Dokumentarfilm mit einem sozialen, politischen oder kulturellen Thema.
    Der Dokumentarfilmpreis ist dotiert mit 200 Euro und wurde von der Fachjury vergeben.

  • Franken-TV Kurzfilmpreis: In der Kürze liegt die Würze. Franken-TV stiftete einen Preis für den besten Kurzfilm mit einer Länge von maximal fünf Minuten.
    Der FrankenTV Kurzfilmpreis ist dotiert mit 200 Euro und wurde von der Fachjury vergeben.

  • Videoclip-Preis: Für den besten Musik-Clip stiftete der Kreisjugendring Nürnberg-Stadt einen Sonderpreis, der mit 100 Euro dotiert ist.

  • First Cut: Für die Gruppe der Filmemacher/innen bis 18 Jahre wurde der „First Cut“-Preis vergeben.
    Der Preis wurde gestiftet vom Jugendamt der Stadt Nürnberg und ist dotiert mit 200 Euro und wurde von der Fachjury vergeben.

  • Publikumspreis: Auch die Zuschauer konnten einen Preis vergeben und mit Stimmzetteln ihren Lieblingsfilm aus dem Programm wählen.
    Der Publikumspreis wurde gestiftet vom Förderverein Evangelische Medienzentrale Bayern und ist dotiert mit 200 Euro.




  • DOKUMENTARFILMPREIS

    (200,- € + Nominierung für die Bayerische JuFinale 2008)



    leerer Präparationssaal ©BoFi Productions
    Philipp Bornschlegl und Thomas Fischer mit Urkunde und Lobo ©Parabol
    Philipp Bornschlegl und Thomas Fischer mit Urkunde und Lobo


    "visus medici"

    Philipp Bornschlegl und Thomas Fischer (BoFi Productions), 28 Min., DV.

    Junge Medizinstudenten zwischen Körper und Geist, Anatomiebüchern und Präparationskurs, Krankheit und Heilen. Ein Film über Körper-Wahr-Nehmung.

    Jurybegründung:
    Dokumentarfilme führen den Zuschauer im Idealfall in eine Welt, die er bis dato noch nicht kannte. – Dieser Film ist thematisch sehr speziell: intensiv geführte Interviews vermitteln uns einen authentischen Einblick in den Studienalltag angehender Mediziner – selbst wenn einem die gern gebrauchten Fachbegriffe nicht geläufig sind.
    Spärliche und sorgfältig ausgewählte Bilder, die mit Sicherheit nicht leicht zu bekommen waren, tragen zusätzlich dazu bei, die Welt der Medizin plastischer zu machen. – Und die assoziative Bildebene, die die Interviews thematisch verknüpft, passt sich im Schnittrhythmus hervorragend der begleitenden Musik an und lässt die nötigen Pausen zum „Luftholen“ in dieser inhaltsschweren, oft nachdenklichen, aber umso spannenderen Dokumentation.



    FRANKEN-TV-KURZFILMPREIS

    (200,- €)



    Nahaufnahme einer jungen Frau in einem weißen Raum ©Markus Kreuz
    Markus Kreuz mit Lobo in der Hand, daneben Moni Gropper mit Urkunde ©Parabol
    Filmemacher Markus Kreuz mit Darstellerin Moni Gropper


    "seelen-doc"

    Markus Kreuz, 2 Min., HDV.

    Zwei Menschen suchen Veränderung in ihrem Leben und sprechen darüber.

    Jurybegründung:
    Zwei Menschen beim Seelen-Doc: ein Mann, eine Frau und – ein Hund. „Männer wollen nur das Eine.“ – „Frauen sind schwierig.“ Markus Kreuz kommt gleich auf den Punkt, braucht nicht in Bildern zu schwelgen und erzählt doch in nur 78 Sekunden, wozu mancher Hollywood-Streifen gut 100 Minuten braucht. Den Schuss Ironie gibt’s auch dazu – und zwar wenn nichts gesagt wird. Glückwunsch für die Leistung der beiden Darsteller und auch für die Hundedame Mia. – Eine Geschichte in zwei Minuten zu erzählen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben. Das merken die Redakteure und Kameraleute von Franken TV jeden Abend, wenn sie komplexe Zusammenhänge kurz und knackig für die tägliche Nachrichtensendung aufbereiten. Kurz und knackig ist auch der Film „Seelen-Doc“ von Markus Kreuz, der dafür zu Recht mit dem Franken-TV-Kurzfilmpreis belohnt wird.



    MUSIKCLIP

    (100,- €)



    junger Mann an der Bar mit Bierflasche in der Hand ©Luise
    Überreichung des Preises an zwei Vertreter des Luise-Teams durch Richard Bartsch ©Parabol
    Überreichung des Preises durch Schirmherr Richard Bartsch an zwei Vertreter des Luise-Teams


    "Es geht nur weiter, wenn du weiter denkst"

    Luise-Team, 7 Min., DV.

    Im Rahmen eines Konzerts trifft sich eine Gruppe von Jugendlichen. Jakob konsumiert eine Menge Alkohol und verliert zusehends seine Kontrolle, bis er sich auf der Toilette wiederfindet.

    Jurybegründung:
    Der Song „Es geht nur weiter, wenn du weiter denkst“ der Nürnberger Band „Herr Waschpulver“ ist Namensgeber und Grundlage dieses immerhin knapp 6-minütigen Clips. Der Clip ist die bebilderte Geschichte eines Jugendlichen, der erst ein gewisses Maß an Alkohol braucht, um locker zu werden, später stockbesoffen abgewiesen wird und schließlich vollgekotzt im Klo einschläft. Im zweiten Teil des Clips wird eine Alternative aufgezeigt. Der Jugendliche trinkt jetzt Cola, ist trotzdem gut drauf und erlebt einen coolen Abend ohne Nebenwirkungen. – Mit dem Clip „Es geht nur weiter, wenn du weiter denkst“ hat sich eine Projektgruppe der Cultfactory Luise des Themas „übermäßiger Alkoholkonsum von Jugendlichen“ angenommen. Dabei wird vermieden, den Zeigefinger zu erheben, sondern man lässt einfach die Lebenswelt Jugendlicher Revue passieren. Dazu wurde der Soundtrack auf fast sechs Minuten verlängert und zusätzlicher Text geschrieben. – Das Ergebnis ist ein witziges, aber dennoch nachdenklich machendes Video, das auch handwerklich gelungen ist. Das Team vor und hinter der Kamera geht sehr konzentriert zur Sache und verzichtet auf schnelle Gags. Dass am Schluss des Videos doch noch der Zeigefinger hoch schnellt, indem 2 Tafeln der Weltgesundheitsorganisation eingeblendet werden, ist eigentlich überflüssig und soll wahrscheinlich den suchtpräventiven Charakter des Projekts unterstreichen. – Alles in allem ist dieser Clip ein gelungener Beitrag in der Diskussion um Jugendalkoholismus, der vielfältig eingesetzt werden kann.



    FIRST CUT

    (200,- €)



    zwei Mädchen im Wald ©Parabol
    Richard Bartsch überreicht den Preis an fünf Jugendliche ©Parabol
    Preisübergabe durch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch an die Filmgruppe


    "Die zeitreisenden Lottozahlen"

    Staagraizgärdla Productions (Jugendtreff Wilhermsdorf), 8 Min., DV.

    Zwei Mädchen reisen ein kurzes Stück in die Zukunft, um für ihre Clique die richtigen Lottozahlen zu besorgen. Doch dort angekommen passieren merkwürdige Dinge...

    Jurybegründung:
    Die junge Truppe hat eine sehr konkrete Geschichte konsequent erzählt – die Szenen sind gut aufeinander abgestimmt, und die Story ist so kurz und knackig, dass die knapp 8 Minuten Filmlänge exakt ausreichen, um sie umzusetzen. Es wird nicht versucht, durch wilde Wackelkamerafahrten oder Effekte den Zuschauer zu blenden, sondern auf klare Bilder und schnörkellose Montage gesetzt. Die Schauspieler sind mit dem nötigen Ernst bei der Sache, vor allem die beiden Mädchen haben uns in ihren Rollen gut gefallen. Ein schönes Beispiel dafür, dass eine gute Idee auch ohne großen filmischen Aufwand zu einem sehenswerten Ergebnis führen kann! Weiter so!



    PUBLIKUMSPREIS

    (200,- €)



    zwei Filmemacher mit Kamera auf der Straße ©Non Sense Entertainment
    Moderator Peter Romir im Gespräch mit drei Filmemachern ©Parabol
    Moderator Peter Romir im Gespräch mit der Filmgruppe


    "Der größte und beste Film aller Zeiten"

    Non sence entertainment, 37 Min., DVD.

    Zwei Schüler wollen am Jugendfilmfestival teilnehmen. Das stellt sie vor große Herausforderungen.

    Bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung gefiel der Film "Der größte und beste Film aller Zeiten" den meisten Festivalbesuchern am besten.